Eine beglaubigte oder auch bestätigte Übersetzung ist in der Tat eine etwas kompliziertere Angelegenheit.
Da kommen anfangs einige Fragen auf.
In diesem kurzen Blogeintrag jedoch möchte ich mich ausschließlich der Frage widmen, was Sie beim Einscannen Ihrer Dokumente unbedingt beachten sollten.
Dies ist von großer Wichtigkeit, damit Sie nicht unnötig Zeit und Geld verlieren.
Warum ist es so wichtig, wie ich ein Dokument für eine beglaubigte Übersetzung einscanne?
Sie müssen wissen, dass bei einer beglaubigten Übersetzung grundsätzlich alles übersetzt werden muss.
Und mit alles ist nicht nur der Text gemeint, sondern auch jegliche weiteren Details, wie zum Beispiel Stempel, handschriftliche Vermerke, Barcodes, Apostillen, etc. Und zwar auf der Vorder- und Rückseite des Dokuments, unabhängig davon, ob diese relevant erscheinen.
Der vereidigte Übersetzer ist dazu verpflichtet, alle noch so kleinen Details in seiner beglaubigten Übersetzung widerzuspiegeln.
Nun mögen Sie sich fragen: Einen Barcode übersetzen? Wie soll das denn gehen?
Stimmt, hört sich komisch an. Und er wird auch nicht direkt „übersetzt“, sondern in der Zielsprache erwähnt und/oder beschrieben, und zwar an der Stelle, an der er auch im Original steht.
Nur auf diese Art und Weise kann die Vollständigkeit der Übersetzung gewährleistet werden.
Dies ist wichtig für den späteren Abgleich. Der Empfänger der beglaubigten Übersetzung hat nämlich das Recht, Sie aufzufordern, auch das Original oder eine beglaubigte Kopie des Originals vorzulegen.
Stellen Sie sich nun vor, es fehlt auf einmal ein Stempel, ein Barcode oder Sonstiges… Dies kann schnell dazu führen, dass die Übersetzung nicht anerkannt wird.
Und was bedeutet das für Sie?
Sie müssen nun erneut eine Übersetzung anfordern und verlieren wertvolle Zeit und Geld.
Beachten Sie also einfach die folgenden 4 Punkte:
- Überprüfen Sie, ob die Rückseite des Dokuments Daten enthält (Text, Stempel, Barcode, Apostille, etc.).
- Scannen Sie alle Seiten, die Text, Vermerke, Stempel etc. enthalten, ein (Vorder- und Rückseite, falls nötig).
- Wenn ein Dokument aus mehreren Seiten besteht, achten Sie darauf, diese in der korrekten Reihenfolge einzuscannen.
- Stellen Sie sicher, dass das Dokument in guter Qualität eingescannt wurde. Alle Details sollen so ersichtlich sein, dass der Übersetzer diese klar erkennen kann.
Und das war’s auch schon! Nun können Sie das eingescannte Dokument einfach dem Übersetzer zukommen lassen.
Was mache ich, wenn ich keinen Scanner habe?
Heutzutage ist es meist kein Problem, wenn Sie keinen Scanner zur Verfügung haben. Sie können das Dokument auch direkt mit Ihrem Smartphone einscannen.
Dafür eignen sich Scan-Apps wie zum Beispiel CamScanner. Die App können Sie für Android oder für iPhone und iPad herunterladen. Sie erfassen das gesamte Dokument, verbessern die Bildqualität und speichern die einzelnen Seiten übersichtlich als PDF. Das Ergebnis ist in der Regel deutlich besser lesbar als ein einfaches Foto.
Wichtig ist vor allem, dass das Dokument vollständig zu sehen, gut ausgeleuchtet und scharf ist. Es sollten keine Schatten auf den Text fallen und alle Angaben müssen gut lesbar sein.
Für beglaubigte Übersetzungen vom Deutschen ins Spanische und umgekehrt stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Kontaktieren Sie mich ganz unverbindlich. Im Regelfall komme ich innerhalb von 24 Stunden auf Sie zurück.


